Detaillierte Information zum Juniorenförderverein Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen (kurz JFV A/O/Heeslingen) finden Sie unter

www.ao-heeslingen.de

JFV
 

 


Plattform für leistungswillige Talente

HEESLINGEN/AHLERSTEDT. Die beiden Fußball-Oberligisten SV Ahlerstedt/Ottendorf und TuS Heeslingen gliedern ihre Jugend-Leistungsmannschaften aus und fügen sie in einen neu gegründeten „Juniorenförderverein Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen“ (kurz JFV A/O/Heeslingen) ein. Der neue Club, der sich absolut dem leistungsorientierten Fußball verpflichtet, will ab der Saison 2010/11 am Spielbetrieb teilnehmen. Von SIEGBERT DEMMER xxxx

Der neu gegründete Verein will sieben Jugendmannschaften in den Altersklassen U 13 bis U 19 an den Start schicken. „Diese Idee ist bisher einzigartig, denn mit Einführung der Jahrgangsmannschaften auf Bezirksebene hat sich eine ganz neue Konstellation ergeben. Während andere noch überlegen, haben wir gehandelt. Unser Verein gehört zu den ganz wenigen, die bereits in der nächsten Saison in allen Altersklassen leistungsorientierten Sport anbieten können“, so Heeslingens zweiter Vorsitzender Manfred Müller. Da die Gründung von solchen Clubs ausdrücklich vom NFV empfohlen wird, sei damit zu rechnen, dass solche Kooperationen schon bald Schule machen werden. „Wenn wir jetzt nicht gehandelt hätten, wären wir schon bald überholt worden.“

Für den stellvertretenden Vorsitzenden der SV Ahlerstedt/Ottendorf, Carsten Schult, ist der Zusammenschluss ein sportliches Modell mit Zukunft, denn im Idealfall können leistungsbereite Talente höherklassigen Fußball spielen, ohne dabei große Entfernungen überbrücken zu müssen. „Bislang gibt es kaum Jugendfördervereine. Ich gebe ja zu, dass auch ich anfangs ein wenig Angst vor diesem Konstrukt hatte. Aber die Chancen einer solchen Kooperation überwiegen ganz eindeutig und deshalb bin ich ein Befürworter dieser Zusammenarbeit“, so Schult, der im neuen Jugendförderverein eine ganz wichtige Größe werden wird.

Der jetzige Stellvertreter des SV-Chefs Thorsten Meyer wird sich im künftigen JFV Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen um das Amt des ersten Vorsitzenden bewerben. Wer ihn dort bei seiner Arbeit unterstützt, steht noch nicht fest. „Natürlich sind schon eine ganze Reihe von Gesprächen geführt worden, aber es wäre zu früh, schon Namen zu nennen. In Kürze wird es eine konstituierende Sitzung geben und dann geht es darum, Aufgaben entsprechend zu verteilen“, so Schult.

Unterstützung ist dem neuen Führungsgremium gewiss, denn sowohl in Heeslingen als auch bei der SV A/O stehen Trainer und Betreuer hinter der Idee, „Marktführer im Leistungsbereich Junioren zwischen Elbe und Weser“ zu werden. „Natürlich gab und gibt es viele Fragen. Aber die Resonanz ist durchweg positiv, denn wir machen einen ganz großen Schritt in Richtung sportliche Zukunft“, so der TuS-Vorsitzende Bernhard Eckhoff.xxx

Herrenteams profitieren

Nutznießer der Kooperation sollen natürlich auch die Herrenmannschaften werden. In der direkten Konkurrenz sehen die Vereinsvertreter kein Problem. „Dazu gibt es klare Regelungen im Kooperationsvertrag. Dort heißt es, dass ein A-Jugendlicher, der in den Herrenbereich wechselt, in seinem Stammverein zurück wechselt. Ausnahmen werden besonders geregelt. Aber das war bislang auch nicht anders. Andererseits ist es aber so, dass pro Jahrgang bis zu 20 Spieler im Kader stehen und das bedeutet eine ganz entscheidende Verstärkung für den jeweiligen Herrenbereich“, so Carsten Schult. xxx

Kein Breitensport

„Beide Vereine haben in den vergangenen Jahren immer wieder Spieler durch gezielte Förderung an Bundesligisten abgegeben. Bestes Beispiel ist aktuell Philipp Bargfrede vom SV Werder Bremen, der aus der Jugend des TuS stammt“, so Carsten Schult. „Die Belastung der Junioren, mehrmals die Woche eine Fahrt in ein Leistungszentrum eines Bundesligisten anzutreten, ist sehr groß. Wir möchten gerade diesen Junioren und ihren Eltern auch eine Option in der Region anbieten. Beide Vereine haben einer Förderung in einem höherklassigen Verein immer zugestimmt und wollen dies auch in der Zukunft tun. Dieses Modell ist unseren Informationen nach führend im Bezirk Lüneburg“, so der stellvertretende SV-Vorsitzende, der aber eines klar macht: „Der JFV ist keine Breitensportveranstaltung. Wir wollen eine Plattform für leistungswillige Talente bieten.“ xxx

Obwohl der neue Verein erst 2010/11 an den Start geht, werden jetzt die Weichenstellungen vorgenommen. „Es geht jetzt darum, die Führung des Vereins abzustimmen, Gespräche mit Trainern und Betreuern zu führen und die Mannschaftsplanung voranzutreiben“, so Carsten Schult.

„Die Trainer und Betreuer beider Vereine wurden bereits informiert. Sie können sich bis Anfang 2010 überlegen, ob sie im JFV mitarbeiten wollen. Anschließend müssen die Kader festgelegt und die Nennungen beim NFV gemacht werden. Danach müssen Spiel- und Trainingsorte abgestimmt werden. Wir haben noch unglaublich viel Arbeit, bis der Juniorenförderverein an den Start geht, aber das Ganze ist auch unglaublich spannend“, sind sich die „Macher“ des neuen Vereins einig.

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