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2:5 – A/O fehlt die „Galligkeit“

 Der Landesliga-Aufsteiger SV Ahlerstedt/Ottendorf hat gegen den TV Meckelfeld Lehrgeld bezahlt. Gegen die Mannschaft von Trainer Sven Timmermann sollte ein Dreier verbucht werden. A/O schenkte diesen aber durch grobe Patzer her.

Dass der Aufsteiger in der Landesliga Lehrgeld zahlen würde, sei A/O-Trainer Malte Bösch immer bewusst gewesen. Gegen den direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt sollte dies aber nicht passieren. „Wir müssen schnellstens aus den Fehlern lernen“, sagt Bösch. Zum anderen kritisiert er, dass der Mannschaft „die Galligkeit, die im Männerfußball erwartet wird, fehlte“.

Meibohm köpft A/O zur Führung

Diese Galligkeit bringt sein 32 Jahre alter und Landesliga-erfahrener Stürmer Matthias Meibohm auf den Platz. Meibohm führt jeden Zweikampf mit der ihm eigenen Wucht und Vehemenz. Er tut seinen Gegnern weh. Meibohm köpft in der überlegen geführten ersten Halbzeit die 1:0-Führung nach feiner Vorarbeit von Corvin Höft. Sein anschließender Jubellauf vorbei an der Meckelfelder Bank hin zur A/O-Bank ist eine Energieentladung, eine einschüchterne Ansage an den Gegner. TV-Trainer Timmermann fordert von seinen Spielern eine „breite Brust“.

In der zweiten Halbzeit gewinnt Meibohm ein Kopfballduell, sein Gegner küsst den Rasen, der Schiedsrichter pfeift Freistoß für Meckelfeld. Meibohm fordert den lammentierenden Gegenspieler auf, dass er die Zweikämpfe richtig annehmen und nicht jammern solle. Das sitzt. Allerdings folgen die Meckelfelder zum Leid von Meibohms Mannschaft der Aufforderung. In der Folge sind sie A/O in Sachen Bissigkeit und Willen deutlich überlegen. Eingeladen zum Höhenflug werden sie allerdings von zwei individuellen Patzern des indisponierten A/O-Innenverteidigers Nils Von-Salzen. TV-Spieler Marius Wilms nutzt die leichten Ballverluste zum Doppelpack innerhalb von zwei Minuten. „Das darf uns nicht passieren“, sagt Bösch, „Meckelfeld muss nichts machen, wir laden sie ein und machen sie stark.“ Das 1:3 ist dann ein Traumtor: David Willms zirkelt einen Freistoß aus 25 Metern direkt in den Winkel.

Den Anschlusstreffer holt Meibohm clever heraus, als er einen Zweikampf im Strafraum in der ihm eigenen Art führt, dieses Mal aber leichter fällt als sein Gegner. Den Foulelfmeter verwandelt Martin Sattler sicher. „Da ist man dann wieder dran – aber dann verlieren wir gleich im Anschluss wieder einen Ball in der Vorwärtsbewegung und kassieren das 2:4“, hadert Bösch. Das Gegentor ist dennoch sehenswert, weil Robin Hübner geistesschnell registriert, dass A/O-Torhüter Timo Haepp zu weit vorm Kasten steht und einen perfekten Schuss hinbekommt. Dass 2:5 erzielt Dijar Kaval dann noch nach einem Konter, zu dem A/O abermals eingeladen hat.

Dieses Niederlage ist ärgerlich und nicht förderlich fürs Selbstvertrauen. „Und die Aufgaben werden nicht gerade leichter“, sagt Bösch.

Die Statistik zum A/O-Spiel

Tore: 1:0 (29.) Meibohm, 1:1 (53.) Wilms, 1:2 (55.) Wilms, 1:3 (63.) Willms, 2:3 (82., FE) Sattler, 2:4 (83.) Hübner, 2:5 (87.) Kaval.

A/O: Haepp, Danaci (85. Gloth), von Holt, Von-Salzen (67. Steingröver), Steenbock (77. S. Buchholz), Dammann, T. Nissen, Höft, Wulff, Sattler, Meibohm.

Zuschauer: 120

Nächstes Spiel: FC Hagen/Uthlede – A/O (Sbd., 30. September, 18 Uhr).


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