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A/O beendet eine überragende Saison

 Glückseligkeit im Auetal-Stadion. Die SV Ahlerstedt/Ottendorf ist ein Jahr nach dem Abstieg in die Bezirksliga wieder zurück in der Fußball-Landesliga. Mit dem 7:1-Sieg gegen den MTV Bokel krönte der Meister eine großartige Saison.

Der Aufstieg kommt für die Vereinsführung und die Trainer einigermaßen überraschend. War doch der haushohe Favorit VfL Güldenstern Stade vor der Saison klar auf Platz eins gesetzt. Doch die Ottenbecker Fusion hat im Meisterschaftskampf nach einer schwachen Hinrunde keine entscheidende Rolle gespielt. So war es denn allenthalben eine Genugtuung in Ahlerstedt, deutlich vor den Stadern ins Ziel gekommen zu sein. „Es hat mich total überrascht, dass wir es mit dem kleinen Kader und den wenigen Alternativen geschafft haben“, sagt Stefan Buchholz.

Einer der Gründe ist der bedingungslose Zusammenhalt einer intakten Gemeinschaft, die von Malte Bösch übernommen wird. Der künftige Trainer kommt aus der U 19 des Jugendfördervereins Ahlerstedt/Ottendorf/Heeslingen. Auch für Holger Steenbock ist es eine runde Sache. „Es hat mir bei A/O unheimlich Spaß gemacht. Nach dem Abstieg haben wir einen Neuanfang gestartet. Wir haben eine Supersaison gespielt und es geschafft, unser Vorhaben in die Tat umzusetzen“, äußert er sich.

Liga-Manager Carsten Schult hat die Vorarbeit für die kommende Saison bereits geleistet. Allen im Auetal ist eines klar: der Verein muss sich verstärken, denn allein mit der derzeitigen Euphorie ist der Klassenverbleib nicht möglich. Schult: „Mit zehn Neuzugängen werden wir künftig einen Kader von 24 Mann haben.“ Darunter sind hochkarätige Spieler, wie Yannic Dahling von Oste/Oldendorf, Rückkehrer Niklas Nissen und Kevin Speer (beide VfL Güldenstern Stade). Alle drei sind wegen Kreuzbandverletzungen allerdings noch nicht einsatzfähig. „Hinter Dahling steht das größte Fragezeichen. Das kann noch dauern. Mit Nissen und Speer rechne ich dagegen schon bald“, sagt Schult.

Weitere Zugänge sind Niklas Niekerken (Drochtersen/Assel II), Eick Gerken aus Selsingen, der Stader Sören Gloth und Pascal Steingröver vom Bremervörder SC. Dazu gesellen sich aus dem U 19-Nachwuchs von A/O/H der Torhüter Timo Haepp, Martin Sattler und Jannes Wulff. „Wir bekommen gute und charakterstarke Spieler dazu“ ist sich Schult sicher. Er lässt nicht unerwähnt, dass der Verein erstmals seit vielen Jahren keinen Abgang zu vermelden hat. Für Schult kommt es darauf an, „den Schwung aus der beendeten Saison mit in das kommende Spieljahr zu nehmen“.

Das letzte Punktspiel gegen Bokel war eine bedeutungslose Pflichtaufgabe. Eine Absage lag zuvor in der Luft, weil die Gäste mit Mühe noch eine Mannschaft auf die Beine stellen konnten. Ihr ältester Akteur auf dem Platz war immerhin 49 Jahre alt. Bokel sorgte für die überraschende Führung, danach wurde es eine total einseitige Angelegenheit. Eine durchwachsene Leistung reichte A/O zu dem mühelosen Sieg, der auch zweistellig hätte ausfallen können. Matthias „Matze“ Meibohm ragte mit vier Treffern heraus.

Als der Abpfiff ertönte, durfte endlich mit ausreichend Freibier gefeiert werden. Bezirks-Staffelleiter Jürgen Stenken zeichnete die Mannschaft mit der Meisterplakette aus und übergab Kapitän Carsten Dammann die Medaillen für die Spieler. Der A/O-Vorsitzende Thorsten Meyer schloss sich der Ehrung mit den Worten an: „Vor einem Jahr sind wir abgestiegen und sofort zurückgekehrt. Heute ist ein besonders schöner Tag für mich und den Verein.“ Tore: 0:1 (7.) B. Bedürftig, 1:1 (13.) M. Meibohm, 2:1 (26., FE) C. Höft, 3:1 (30.) M. Meibohm, 4:1 (51.) Dammann, 5:1 (60., FE) C. Höft, 6:1 (76.) M. Meibohm, 7:1 (89.) M. Meibohm.

Das Spiel um Platz zwei

Die Dominanz der Vereine aus dem Kreis Stade war markant: die ersten fünf Plätze wurden ergattert, dazu gab es keinen Absteiger zu beklagen. Der VfL Güldenstern Stade schnappte sich am letzten Spieltag noch die Vizemeisterschaft in der Fußball-Bezirksliga.

VfL Güldenstern Stade – ASC Cranz/Estebrügge 2:0. Um den (leider bedeutungslosen) Vize-Titel gab es ein echtes Finale zwischen VfL Güldenstern und dem ASC. Am Ende siegten die Stader durch einen Kopfballtreffer von Jannik Peters sowie einem sehenswerten Freistoß von Pascal Voigt. Auch wenn die Gastgeber damit als bestes Rückrundenteam abschlossen, wurde das erklärte Ziel „Aufstieg“ verfehlt. Kapitän Christopher Eggers und Torwart Patrick Bartsch treten kürzer, ausscheiden werden auch Kevin Speer, Sören Gloth und Clement Peters. Die weiteren Personalplanungen für die Zukunft umreißt Trainer Martin König wie folgt: „Wir werden die ohnehin junge Truppe nochmals verjüngen. Luca Wendlandt kommt aus Deinste, dazu werden aus unserer U 19 Niklas Aue, Fabio Magdanz, Lucas-Jimmy Schütt, Michael Stern und Clemens Groth zum Kader stoßen. Eventuell kommt noch der eine oder andere erfahrene Spieler hinzu.“ Der ASC Cranz-Estebrügge darf mit Platz 3 auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken, war zudem bestes Auswärtsteam der Staffel. Die Altländer werden im Gros mit dem jetzigen Kader weiter arbeiten. Trainer Thomas Brokelmann: „Wir haben eine starke Mannschaft und müssen nicht viel verändern. Stand jetzt wird uns nur Pascal von Loh verlassen, sodass ein eingespieltes Team bestehen bleibt. Gespräche mit zwei Verstärkungen laufen, sind aber noch nicht abgeschlossen.“ Tore: 1:0 (40.) J. Peters, 2:0 (89.) Voigt. Die weiteren Begegnungen in der Statistik: RW Cuxhaven – FC Oste/Oldendorf 4:1. Tore: 1:0 (2.) Wöhlkens, 2:0 (29.), Schlüter, 2:1 (45.) Heinsohn, 3:1 (55.) Buschbeck, 4:1 (63.) Wöhlkens. D/A III – FC Mulsum/Kutenholz 2:2. Tore: 0:1 (20.) Dubbels, 0:2 (31.), Gerken, 1:2 (74.) B. Junge, 2:2 (82.) Struve. Hedendorf/Neukloster – Wiepenkathen 3:2. Tore: 0:1 (19.) Spreckels, 1:1 (27.), Scheppeit, 2:1 (61.) Scheppeit, 3:1 (87.) Detje, 3:2 (90.) Kappelmann. (wn)

Immenbeck rettet sich noch

Vor zwei Wochen war der TSV Eintracht Immenbeck „schon abgeschrieben“, wie es Teammanager Michael Rump ausdrückte. Er, der reaktivierte Routinier (43), hat den Aufsteiger nun mit seinen beiden Foulelfmeter-Toren im vorletzten und letzten Spiel vorm Abstieg gerettet. Das 1:1 gegen den TV Langen reichte der Eintracht, weil der TSV Altenwalde beim 2:1-Sieg gegen FC Wanna-Lüdingworth Schützenhilfe leistete. Dank des besseren Torrverhältnisses steht Immenbeck vor dem punktgleichen FC.

Es waren bange fünf Minuten nach dem 1:1. In Altenwalde lief das Spiel noch. Alle Immenbecker verfolgten den Ticker, gebannt und nervös. „Das ist ja schlimmer als bei der Fahrschulen-Prüfung“, scherzte TSV-Trainer Volker Wiede, amüsiert und angespannt zugleich. Während des intensiven Spiels gegen den nichts abschenkenden TV Langen war Wiede ungewöhnlich laut und aktiv an der Seitenlinie unterwegs. Auch nach dem späten Ausgleich, der kurzzeitig die Hoffnungen trübte, peitschte er seine Mannschaft an und forderte absolute Konzentration.

Wie schon in der Vorwoche traf Rump per Elfmeter, cool schob er mittig ein. „Das weiß man doch, dass der Torhüter sich in der Regel eine Ecke aussucht“, so Rump lächelnd. Der sehr engagierte Jonas Kock hatte den Elfer clever herausgeholt. Immenbeck war in dem Spiel absolut ebenbürtig mit dem favorisierten Tabellensechsten.

Als dann endlich Schluss war in Altenwalde, war der Jubel groß. Wiede bekam eine obligatorische Bierdusche, Sekt spritzte. „Nie mehr Kreisliga, nie mehr“, wurde angestimmt. Es folgte eine lange und feucht-fröhliche Party auf der Brune Naht. Tore: 1:0 (61. FE) Rump, 1:1 (85.) Barg. (jan)


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